Nures - Band THE EYE

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" Ferriskumm Lo "
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NURES

Play Format Gapless

Time 01:15:48

01 De katum Nures

00:06:22

02 Kreal de chip systeme

00:07:25

03 Destanturum

00:02:12

04 Moment is tum

00:02:40

05 Ferris

00:06:19

06 Votum la sera

00:05:59

07 Ferriskumm Lo

00:08:25

07a Is sirr fram

00:02:03

08 Dic trum dinast Nures

00:02:55

09 Nastaras kata perl

00:03:47

10 Leeg ta en fre

00:04:25

11 De kom ne wra M

00:09:59

12 Colussum de Nures de per

00:07:22

13 Letum

00:05:01

 
 

Lyrics

Wenn Euer Schlaf zum Geschehen des Tages wird und aus Nebensächlichkeiten ein ganzes Leben entsteht, ist das Euer Leben.
Wenn  im Sonnenschein Ihr Unbehagen und Schrecksekunden erlebt und in der Dunkelheit Euch die Angst zum Wahnsinn treibt, ist das Euer Leben.
Wenn die tägliche Suche nach Liebe und Geborgenheit das ersehnte Glück Euch nur in der Nacht umgibt, ist das Euer Leben.
Wenn Versager aus dem Tageslicht im Mondschein zu Königen werden und vor Hochmut glänzen, jedoch am Morgen erschöpft kläglich atmen, ist das Euer Leben.
Wenn Euer Gebet nicht erhört, Euer Glaube am blauen Himmel nicht erscheint und Ihr am Abend die gesprochenen Worte des Tages wiederholt, ist das Euer Leben.

Wir müssen uns nichts schönes Erträumen um unseren Alltag zu vergessen, unsere Augen sind immer offen, Ihr seit Lehrmittel für uns.
Wir zeigen Euer Leben unseren Kindern, damit ihr Lächeln nie versiegt.

Wir wissen das Ihr Eure Träume weder lenken, noch in der Handlung beeinflussen könnt.
Wir wissen das sie zeitlos sind und Ihr ihnen hilflos ausgesetzt seit.
Wir wissen das sie erfüllt von Haß, Angst, Glück und Wunsch sind.
Wir wissen das Ihr nicht in der Lage seit, die Visionen in ihnen zu deuten und danach zu handeln.

Wir wussten was wir taten, als wir Euch erschufen. Ihr als Mahnung an unser Volk.
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Wie jeden Tag lief er von der Schule schnell nach Hause. Auf ihn wartete ein Flugzeugmodell,
was er sich von seinem Taschengeld zusammen gespart hatte. Mit größter Sorgfalt klebte er die einzelnen Teile aufeinander, bestrich sie mit Farbe und stellte sie dann ins Regal oder hängte sie mit einem Bindfaden an die Decke seines Zimmers. Im laufe der Zeit kamen so viele Flugzeuge zusammen. Er träumte oft davon, später mal ein Flugzeugkapitän zu werden, mit diesen Maschinen von einem ins andere Land zu fliegen. Er lass viele Zeitungen und Bücher über Luftfahrt. Sein Interesse galt neuen Flugzeugtypen aus allen Ländern und ob es die auch als Modell für sein Zimmer gab. Eines Tages stolperte er über eine futuristische Zeichnung in einem Buch.
Die Zeilen beschrieben ein Raumschiff und er lass, wie weit man mit solch einem Objekt fliegen kann.
Man kann mit diesem Schiff bis ins All fliegen. Der Gedanke ließ ihn nicht mehr los und er wollte unbedingt solch ein Modell sein Eigen nennen. Er fragte in jeden Modellbauladen den er in der Stadt kannte nach solch Raumschiff oder Raketen. Die Verkäufer konnten seinen Wunsch nicht erfüllen. Nach wochenlanger Suche gab er auf und überlegte sich selbst ein Raumschiff aus Pappe und kleinen Holzteilchen zu bauen. Er setzte sich an seinen Tisch und zeichnete seine Vorstellung auf ein Blatt Papier. Als kleine Vorlage nutzte er den gelesenen Artikel und aus diversen Magazinen, die über UFOs  berichteten und kleine Abbildungen zeigten. Eines Abends war es dann so weit. Er lag in seinem Bett und der Mond leuchtete in dieser kalten Winternacht hell ins Zimmer. Seine Augen starrten stolz auf das fertige Raumschiff. Er hatte es zum trocknen auf ein Stück Pappe gestellt und ins Regal geschoben. Die silberne Farbe glänzte im Mondschein. Sein Traum war erfüllt. Nur ein Name hatte er noch nicht gefunden. Die Flugzeugmodelle hatten alle Typenbezeichnungen, für sein Raumschiff jedoch konnte er sich selbst etwas ausdenken. Das grübeln darüber liess in schnell einschlafen und in einen tiefen Traum gleiten. Vor seinen Augen tat sich ein gigantisch grosses Raumschiff auf, er betritt unzählige Räume und Hallen. Überall leuchteten kleine Lämpchen, tausende von Schaltern und Knöpfen an den Wänden und auf riesen Konsolen, fremdartige Stimmen er hörte, er aber niemanden sah. In den Stimmen erklang oft sein Name, den Rest der Worte er aber nicht verstand. Es klang nicht nach einer menschlichen Sprache. Der Junge hatte noch kein Fremdsprachen- unterricht in der Schule, wußte aber wie sich Englisch, Russisch oder Französisch anhört. Auf riesigen Flächen zeichneten sich Bilder zu den Worten ab. Auf manchen waren Menschen zu sehen, er aber das gezeigte nicht zuordnen konnte. Sein Puls raste vor Aufregung, wechselten doch die Bilder sehr schnell, zeigten Gutes und Böses, Krieg und Frieden, weinen und Lachen. Durch einen großen langen Gang kam er zu einer riesigen Kuppel, in der Mitte sich frei eine Kugel drehte. Er blickte nach oben und sah das Universum in all seiner Pracht um sich drehen. Wieder vernahm er Stimmen, die immer lauter wurden. Er soll aufwachen erklang es aus weiter Ferne.
Die schwebende Kugel wurde immer heller. Wiederholt hörte er nun deutlich das Wort Aufwachen und er spürte, wie jemand in berührt.
Es war seine Mutter. Sie war schon mehrmals in seinem Zimmer gewesen, meinte sie. Es brauchte eine Weile, eh die Realität den Jungen einholte und er versuchte vergeblich sich an den Traum zu erinnern. Das einzige was ihn in den Sinn kam war ein Wort, Nures. Dieses Wort begleitete den Jungen den ganzen Tag und als er von der Schule kam nahm er sich einen kleinen Pinsel und schrieb dieses unbekannte Wort als Name auf sein Raumschiffmodel
.

 
 
 
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