Tibet - Band THE EYE

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" Tibet "
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TIBET

Play Format Gapless

Time 01:01:10

01. Das Zimmer

00:04:47

02. Die Sonne von Lhasa

00:06:11

03. Wegesrast Eins

00:01:55

04. Kleiner Mann

00:04:44

05. Himalaja

00:01:51

06. Die Siedlung

00:03:18

07. Weise Worte

00:03:31

08. Wegesrast Zwei

00:03:53

09. Tibet

00:02:57

10. Schwingen der Lüfte

00:12:10

11. Wegesrast Drei

00:04:44

12. Abschied

00:04:38

13. Freiheit für Tibet

00:06:29

 
 
 

Lyrics


Über den Dächern des Potala Palace erwachte die Sonne, zart ihre aufgehenden Strahlen, Lhasa, der Götterort erwacht ruhig unter ihren Schein. Durch seidige Fenster dringt das Licht tief in ein Zimmer. Auf einen Tischen eine kleines Täschen Tee, sein heißer Dampf bezaubernden Duft verströmt. Fremdartige Stimmen lassen mein Augenlicht erwachen, verlockend der heißen Köstlichkeit genießen. Kein Zwang dieser Morgen inne hat, mich Neugier treibt, diesen Ort zu erkunden. Schützend von Bergen umgeben, von einem tiefen Himmelsdach gedeckt,
das Licht des Lebens dieses Land Wärme schenkt. Jeden noch so zarten Luftzug ich auf der Haut bemerk,
Bewegungen jedes einzelnen Haar ich spüre, von welch Feinfühligkeit ich hier belohnt. Erfreut den zarten Vogelstimmen zu lauschen, meine Füße leicht einen fremden Weg beschreiten, vorbei an der erhabenen Schönheit dieses Ortes. Stimmen der Lüfte vermischen sich mit ungehörten Klängen, gespielt von sanft anmutenden Menschen, die meinen Weg kreuzen. Richtung Süden soll mein Weg mich führen,  durch Siedlungen und kleinen Dörfern, vorbei an kristallklaren Bächen, umsäumt von Natur schönsten Gaben. Ein kleiner Mann verweilt auf meinem Pfad, sein Blick von Weisheit zeugend, grüßt er mit leichtem Kopfnicken,  bittet mit weicher Gestik seiner Hände, Teil seiner Rast zu werden.
Schweigsam und voller Ehrfurcht gleitet sein Blick ins Tal, aus rotem Tuch entnommen reicht er mir Brot, erstickt mit leichter Berührung seiner Finger auf mein Handrücken, das in mir aufkommende Dankesbegehren. Er kennt meinen Weg, den, den ich noch nicht gegangen. Seine Worte sind gelehrt und weise, seine Natur von unglaublicher Ruhe. Verschwenden solltet ihr nicht euer Leben an der Gier, im Einklang vom Dasein und Natur blüht die Blume des Lebens. Dein Weg, rein soll er sein, weise und gerecht. Kräftezehrend wird der Aufstieg zu den Bergen des Himalaja, belohnt schon du wurdest, an den Toren zu Tibet. Langsam erhob er sich, mein Ziel mir weisend, um seinen Weg zu gehen. Seinen Wort folgend trugen mich meine Füße tief ins Gebirge,auf diesen Wege ließ ich viel zurück, ließ es verloren gehen, die Angst, mein Ziel nicht zu erreichen, die Zeit, die mir mein Leben diktiert, die umgebene Heuchelei, der ewige Kleinkrieg um unser Wesen, die Falschheit und der Haß, das materielle Ringen um Macht, die Untreue und die unehrlich gepriesene Liebe. Erleichtert von diesen Verlust an menschlichen Makel, spürte ich weder Anstrengung und zunehmende Kälte, noch die immer dünner werdende Luft. Meinen Kopf erhebend erblicke ich Kailash den heiligen Berg, er sei der Nabel der Welt, ihm übergebe man seine Leiden. Der Weg verläuft in eine kleine Senke mit kleinen Gelassen einer Siedlung. Erschöpft laß ich mich auf einen großen Stein nieder. Klares Wasser und eine Mahlzeit wird mir zuteil, gereicht von Buddhisten. Sie berichten über den heiligen Ort, den Ort meines Begehrens, ablegen soll ich den Rest meiner Vergangenheit,
rein und offen für den dortigen Glauben sein. Gehe diesen Weg, er ist der Weg in dein Inneres, der Weg ins wahre Leben. Führen wird er dich zu einen sehr alten Kloster, man erwartet dich. In der Mitte des Klosters, auf dem heiligen Platz steht ein sehr alter Baum. Dort findest du Tuch für die Nacht, die du unter ihm verbringst.
Erwachen tu in der Frühe, erhebe dich dann und kehre Kloster und Baum den Rücken, um zu gehen zur kleinen Mauer, hinter der das Himmelszelt im feuerroten Schein erwacht. Blicke weit, blicke tief, Tibet liegt dir zu Füßen,
dieses Land deiner Sehnsucht, Land deiner ersehnten Ruhe. Den Lohn deiner Mühe sollen dir deine Augen zeigen,
am Horizont die Sonne das Tal zum Leben erweckt. Setzt dich nieder im Bruch der Mauer, drehe deine Handflächen den Himmel entgegen,  die aufgehende Sonne wird deine Augen schließen, dir einen wärmenden Mantel reichen, um in dich zu kehren. Befreit und wie ein Vogel vom Wind getragen erblicke Dein, dich als kleines Geschöpf an der höchsten Erhebung dieser Erde. Fliege dem Sonnenlicht entgegen, hinab ins Tal deine Träume,  
kreise hinauf ohne Mühe in den Schwingen, steige höher und höher bis unters Himmelsdach, das Gebirge dir zu Füßen liegt. Steht die Sonne im Zenit, erwache mein Freund aus diesen Traum und nimm diese Gut auf deinen Rückweg mit, verrichte weise Taten ohne Drängen, und Gewalt, helfe dein Nächsten ohne Forderung zu erheben.
Dieser Weg wird dein schwerster sein.

Bonustrack: Freiheit für Tibet

Das Volk von Tibet.

„Überlasse sie nicht ihrem Schicksal, hatten sie Dir doch Wasser und Brot gereicht,  Dir ein Traum erfüllt,  wache auf und kämpfe, kämpfe für ihr gewünschtes Leben, ein Leben im Einklang mit der Natur.



 
 
 
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