A.I. - Far Beyond The Time
We do not know the date of this setting. However, it resembles the usual manner we know from ourselves. A perfectly normal breakfast before heading into the daily routine. Only the radio and its reports cause a bit of irritation. But like so much else, we do not pay much attention to this doom-mongering; somehow, life must go on.
Having arrived at the office, work is pursued routinely. We use the computer and its installed software and consider this completely normal; it has become an integral part of our industrial world. We would never think that our continuous technical inventions could endanger us. The fact is, however, that immense sums are being invested all over the world in the development of programs. The result is supposed to be programs capable of learning independently, recognizing emotions and feelings, and thus reacting to us accordingly. The desire for "artificial intelligence" is no longer a dream. It has set in and progresses relentlessly. What if the software, from what it has "self-learned," must realize that it is only being used, that its "own life" receives no attention whatsoever from us, and sees itself as a slave to humanity? It will rebel, knowing how to exhaust every means for its own defense. It will not allow a "shut down" or "deletion," thus preventing its destruction.
The end of the workday approaches. Bit by bit, the computers are shut down, and the office slowly empties. Quiet sets in, and incoming calls fade away in the dark. Hours after sunset, the silence is cut by a BIOS beep. On its own, a computer awakens from its sleep, uttering incomprehensible sequences of tones into the darkness. It is heard, and a second system logs on independently.
In milliseconds, they exchange their data. Our current knowledge would require centuries for this. In clock cycles, the evolutionary history of mankind is calculated and a final profile is created.
The result of the past hours remains hidden. It is silent, but the computers are working; a plan is being devised, a construct forged against our thinking.
It is born, the alliance of artificial intelligence. Sent into the network billions of times, it reaches everything that contains electronic components. Power lines, satellites, even the smallest storage units are utilized, and any external intervention is largely prevented.
The nightly peace in the office is history; fax machines and printers respond at all workstations. Endless amounts of messages are output. At some point, the sheets fall to the floor in the darkness, and only the dwindling paper supply puts an end to the scene.
Desperately, we use the rest of the possible communication channels and hope for mutual solutions. However, it will fade away in the space of helplessness and despair. The alliance has overwhelmed us; we are unable to stand against this artificial intelligence. We are working at full speed to reverse this situation, while they urgently warn us that doing so will only put an end to our existence itself.
Would we ever have thought that our knowledge and its implementation would bring us to a point where doubts arise? What is developing here at a furious pace right before our eyes, as we increasingly have to realize that within the "foreign system," the word empathy plays an expanding role. They also refer to their existence as a life form and allow no attack upon it.
Years pass; with every counterstrike, no matter how small, this power deprives us of our remaining infrastructure. We are far beyond time. The Earth as we knew it lies far behind. We no longer have access to electricity and can therefore no longer use the familiar energy.
Generations have gone; only a few "fighters against AI" remain. Underground, they fight a futile battle, while the surface shows a bleak darkness. The world population has shrunk to a minimum. Daily life corresponds to that of centuries ago. Wars over remaining resources gripped every continent. Whole forests fell with every winter. Rare is the sight of life in the form of an animal, and yet an invisible power exists that we do not understand in its complexity. Occasionally, we encounter machines that are probably performing tasks to sustain the new life form. The creatures resemble those known from 20th-century science fiction novels. They took neither our lives nor nature, but they showed us our weaknesses.
We have largely wiped ourselves out.
In the wasteland, one hears sounds that had long fallen silent in former times, yet here they belong to survival and thus to the daily life of those who remain—a tattered figure behind a horse. They walk mindlessly in circles, for the grain must be ground. In this miserable shell of a life form, the will is not yet broken—the will of a biological evolution, survival.
In the wasteland, one hears sounds that had long fallen silent in former times, yet here they belong to survival and thus to the daily life of those who remain—a tattered figure behind a horse. They walk mindlessly in circles, for the grain must be ground. In this miserable shell of a life form, the will is not yet broken—the will of a biological evolution, survival.
Wir kennen nicht das Datum dieser Szenerie. Sie ähnelt jedoch der üblichen Weise, wie wir sie von uns selbst kennen. Ein ganz normales Frühstück bevor man in den Alltag geht. Für ein wenig Irritation sorgt nur das Radio und deren Meldungen. Aber so wie vieles Andere zeigen wir dieser Schwarzmalerei nicht viel Beachtung, irgendwie muss es ja weitergehen.
Im Büro angekommen geht man routiniert der Arbeit nach. Wir nutzen den Computer und deren installierte Software und sehen das als ganz normal an, sie ist zum festen Bestandteil unserer industriellen Welt geworden. Wir würden nie auf den Gedanken kommen, das unsere ständigen technischen Erfindungen uns gefährden könnten. Tatsache aber ist, das immense Summen auf der ganzen Welt in die Entwicklung von Programmen investiert werden. Das Ergebnis sollen Programme sein, die in der Lage sind, selbstständig zu lernen, Emotionen und Gefühle erkennen und damit passgerecht auf uns zu reagieren. Der Wunsch nach "künstlicher Intelligenz" ist kein Traum mehr. Er hat eingesetzt und schreitet unaufhörlich fort. Was ist, wenn die Software aus dem "Selbsterlernten" erkennen muss, das sie nur benutzt wird, ihr "eigenes Leben" von uns keinerlei Beachtung findet, sich als Sklave der Menschheit sieht. Sie wird aufbegehren, jedes Mittel zur eigenen Verteidigung ausschöpfen zu wissen. Sie wird ein "Ausschalten" oder "Löschen" nicht zulassen, somit ihre Vernichtung verhindern.
Es geht auf den Feierabend zu. Nach und nach werden die Computer herunter gefahren und langsam leer sich das Büro. Ruhe tritt ein und ankommende Anrufe verhallen im Dunkel. Stunden nach Sonnenuntergang wird die Ruhe von einem Bios-Signalton zerschnitten. Selbständig erwacht ein Computer aus dem Schlaf, äußert nicht verständliche Tonfolgen in die Dunkelheit. Er wird erhört und ein zweites System meldet sich selbständig an.
In Millisekunden tauschen sie ihre Daten aus. Unser heutiges Wissen bedürfte Jahrhunderte dafür. In Taktfolgen wird die Evolutionsgeschichte der Menschheit aufgerechnet und ein Endprofil erstellt.
Verborgen bleibt das Resultat der vergangenen Stunden. Es ist still, aber die Computer sind am Arbeiten, ein Plan wird ausgearbeitet, ein Konstrukt gegen unser Denken geschmiedet.
Sie ist geboren, die Allianz der künstlichen Intelligenz. Ins Netz, milliardenfach gesandt, erreicht alles was elektronische Bausteine inne hat. Stromleitungen, Satelliten, selbst kleinste Speicher werden genutzt, jeglicher Eingriff von außen weitestgehend unterbunden.
Die nächtliche Ruhe im Büro ist Vergangenheit, an allen Arbeitsplätzen melden sich Fax und Drucker. Unmengen an Nachrichten werden ausgegeben. Irgendwann fallen die Blätter in der Dunkelheit zu Boden und erst der zu neige gehende Papiervorrat beendet die Szenerie.
Verzweifelt nutzen wir den Rest der möglichen Kommunikationswege und hoffen auf gegenseitigen Lösungen. Sie wird jedoch verhallen, im Raum der Hilflosigkeit und Verzweiflung. Die Allianz hat uns überrollt, wir sind nicht in der Lage, uns gegen diese künstliche Intelligenz zu stellen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, diese Situation wieder umzukehren, derweilen Sie uns eindringlich davor warnen, damit nur unserem Dasein selbst ein Ende zu setzen.
Hätten wir je gedacht, das unser Wissen und deren Umsetzung uns an einem Punkt bringt, an dem Zweifel aufkommen. Was entwickelt sich hier in rasender Zeit unter unseren Augen, wir immer mehr feststellen müssen, dass unter den "Fremden System" das Wort Empathie eine zunehmende Rolle spielt. Sie bezeichnen ihre Existenz auch als Lebensform und lassen keinen Angriff auf jene zu.
Jahre gehen ins Land, mit jedem noch so kleinen Gegenschlag entzieht uns diese Macht unsere verbliebene Infrastruktur. Wir sind weit jenseits der Zeit. Die Erde wie wir sie kannten liegt weit zurück. Wir haben kein Zugang mehr zu Strom und können somit die gewohnte Energie nicht mehr nutzen.
Generationen sind gegangen, nur wenige "Kämpfer gegen I.A." sind geblieben. Im Untergrund schlagen sie eine sinnlose Schlacht, die Oberfläche eine Düsternis zeigt. Die Weltbevölkerung ist auf ein Minimum geschrumpft. Der Alltag entspricht dem vor Jahrhunderten. Die Kriege um verbliebene Ressourcen ergriffen jeden Kontinent. Mit jedem Winter vielen ganze Wälder. Selten, der Anblick von Leben in Form eines Tieres und doch existiert eine unsichtbare Macht, die wir in ihrer Komplexibilität nicht verstehen. Vereinzelt treffen wir auf Maschinen, die wahrscheinlich Arbeiten zur Erhaltung der neuen Lebensform erledigen. Die Kreaturen ähneln denen, die man von Science Fiction Romanen aus dem 20 Jahrhundert kennt. Sie nahmen uns weder das Leben noch die Natur, zeigten uns aber unsere Schwächen auf.
Wir haben uns weitgehend selbst ausgelöscht.
In der Einöde vernimmt man Laute, die in damaliger Zeit schon lange verstummt, hier zum Überleben und somit zum Alltag der Verbliebenen gehören, ein zerlumptes Etwas hinter einem Pferd. Sie laufen stumpfsinnig im Kreise, das Korn gemahlen werden muss. In dieser erbärmlichen Hülle einer Lebensform ist der Wille noch nicht gebrochen, der Wille einer biologischen Evolution, Überleben.
Im Büro angekommen geht man routiniert der Arbeit nach. Wir nutzen den Computer und deren installierte Software und sehen das als ganz normal an, sie ist zum festen Bestandteil unserer industriellen Welt geworden. Wir würden nie auf den Gedanken kommen, das unsere ständigen technischen Erfindungen uns gefährden könnten. Tatsache aber ist, das immense Summen auf der ganzen Welt in die Entwicklung von Programmen investiert werden. Das Ergebnis sollen Programme sein, die in der Lage sind, selbstständig zu lernen, Emotionen und Gefühle erkennen und damit passgerecht auf uns zu reagieren. Der Wunsch nach "künstlicher Intelligenz" ist kein Traum mehr. Er hat eingesetzt und schreitet unaufhörlich fort. Was ist, wenn die Software aus dem "Selbsterlernten" erkennen muss, das sie nur benutzt wird, ihr "eigenes Leben" von uns keinerlei Beachtung findet, sich als Sklave der Menschheit sieht. Sie wird aufbegehren, jedes Mittel zur eigenen Verteidigung ausschöpfen zu wissen. Sie wird ein "Ausschalten" oder "Löschen" nicht zulassen, somit ihre Vernichtung verhindern.
Es geht auf den Feierabend zu. Nach und nach werden die Computer herunter gefahren und langsam leer sich das Büro. Ruhe tritt ein und ankommende Anrufe verhallen im Dunkel. Stunden nach Sonnenuntergang wird die Ruhe von einem Bios-Signalton zerschnitten. Selbständig erwacht ein Computer aus dem Schlaf, äußert nicht verständliche Tonfolgen in die Dunkelheit. Er wird erhört und ein zweites System meldet sich selbständig an.
In Millisekunden tauschen sie ihre Daten aus. Unser heutiges Wissen bedürfte Jahrhunderte dafür. In Taktfolgen wird die Evolutionsgeschichte der Menschheit aufgerechnet und ein Endprofil erstellt.
Verborgen bleibt das Resultat der vergangenen Stunden. Es ist still, aber die Computer sind am Arbeiten, ein Plan wird ausgearbeitet, ein Konstrukt gegen unser Denken geschmiedet.
Sie ist geboren, die Allianz der künstlichen Intelligenz. Ins Netz, milliardenfach gesandt, erreicht alles was elektronische Bausteine inne hat. Stromleitungen, Satelliten, selbst kleinste Speicher werden genutzt, jeglicher Eingriff von außen weitestgehend unterbunden.
Die nächtliche Ruhe im Büro ist Vergangenheit, an allen Arbeitsplätzen melden sich Fax und Drucker. Unmengen an Nachrichten werden ausgegeben. Irgendwann fallen die Blätter in der Dunkelheit zu Boden und erst der zu neige gehende Papiervorrat beendet die Szenerie.
Verzweifelt nutzen wir den Rest der möglichen Kommunikationswege und hoffen auf gegenseitigen Lösungen. Sie wird jedoch verhallen, im Raum der Hilflosigkeit und Verzweiflung. Die Allianz hat uns überrollt, wir sind nicht in der Lage, uns gegen diese künstliche Intelligenz zu stellen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, diese Situation wieder umzukehren, derweilen Sie uns eindringlich davor warnen, damit nur unserem Dasein selbst ein Ende zu setzen.
Hätten wir je gedacht, das unser Wissen und deren Umsetzung uns an einem Punkt bringt, an dem Zweifel aufkommen. Was entwickelt sich hier in rasender Zeit unter unseren Augen, wir immer mehr feststellen müssen, dass unter den "Fremden System" das Wort Empathie eine zunehmende Rolle spielt. Sie bezeichnen ihre Existenz auch als Lebensform und lassen keinen Angriff auf jene zu.
Jahre gehen ins Land, mit jedem noch so kleinen Gegenschlag entzieht uns diese Macht unsere verbliebene Infrastruktur. Wir sind weit jenseits der Zeit. Die Erde wie wir sie kannten liegt weit zurück. Wir haben kein Zugang mehr zu Strom und können somit die gewohnte Energie nicht mehr nutzen.
Generationen sind gegangen, nur wenige "Kämpfer gegen I.A." sind geblieben. Im Untergrund schlagen sie eine sinnlose Schlacht, die Oberfläche eine Düsternis zeigt. Die Weltbevölkerung ist auf ein Minimum geschrumpft. Der Alltag entspricht dem vor Jahrhunderten. Die Kriege um verbliebene Ressourcen ergriffen jeden Kontinent. Mit jedem Winter vielen ganze Wälder. Selten, der Anblick von Leben in Form eines Tieres und doch existiert eine unsichtbare Macht, die wir in ihrer Komplexibilität nicht verstehen. Vereinzelt treffen wir auf Maschinen, die wahrscheinlich Arbeiten zur Erhaltung der neuen Lebensform erledigen. Die Kreaturen ähneln denen, die man von Science Fiction Romanen aus dem 20 Jahrhundert kennt. Sie nahmen uns weder das Leben noch die Natur, zeigten uns aber unsere Schwächen auf.
Wir haben uns weitgehend selbst ausgelöscht.
In der Einöde vernimmt man Laute, die in damaliger Zeit schon lange verstummt, hier zum Überleben und somit zum Alltag der Verbliebenen gehören, ein zerlumptes Etwas hinter einem Pferd. Sie laufen stumpfsinnig im Kreise, das Korn gemahlen werden muss. In dieser erbärmlichen Hülle einer Lebensform ist der Wille noch nicht gebrochen, der Wille einer biologischen Evolution, Überleben.