NURES
Like every day, he ran home quickly from school. Waiting for him was a model airplane, which he had saved up for from his pocket money. With the utmost care, he glued the individual pieces together, coated them with paint, and then placed them on the shelf or hung them from the ceiling of his room with a piece of string. Over time, quite a collection of airplanes grew. He often dreamed of becoming an aircraft captain later in life, flying these machines from one country to another. He read many newspapers and books about aviation. His interest lay in new types of aircraft from all over the world and whether they were also available as a model for his room. One day, he stumbled upon a futuristic drawing in a book.
The lines described a spaceship, and he read about how far one could fly with such an object. One could fly all the way into space with this ship. The thought never let him go, and he desperately wanted to call such a model his own. He asked around in every model shop he knew in the city for such a spaceship or rockets. The shopkeepers could not fulfill his wish. After weeks of searching, he gave up and considered building a spaceship himself out of cardboard and small pieces of wood. He sat down at his desk and drew his vision on a sheet of paper. As a small reference, he used the article he had read and various magazines that reported on UFOs and showed small illustrations.
One evening, the time had finally come. He lay in his bed, and the moon shone brightly into the room on this cold winter night. His eyes stared proudly at the finished spaceship. He had placed it on a piece of cardboard to dry and pushed it onto the shelf. The silver paint gleamed in the moonlight. His dream was fulfilled. Only a name he had not yet found. The airplane models all had type designations, but for his spaceship, he could invent something himself. Pondering over this made him fall asleep quickly and drift into a deep dream.
Before his eyes, a giant spaceship opened up; he entered countless rooms and halls. Everywhere, small lights glowed, thousands of switches and buttons on the walls and on huge consoles; he heard strange voices, but he saw no one. In the voices, his name was often called, but the rest of the words he did not understand. It did not sound like a human language. The boy had not yet had foreign language lessons at school, but he knew what English, Russian, or French sounded like. On huge screens, images depicted the words. In some, humans could be seen, but he could not make sense of what was being shown. His pulse raced with excitement, as the images changed very quickly, showing good and evil, war and peace, crying and laughing. Through a big, long corridor, he came to a massive dome, in the center of which a sphere spun freely. He looked up and saw the universe in all its splendor spinning around him. Once again, he heard voices that grew louder and louder.
He should wake up, it echoed from far away.
The floating sphere grew brighter and brighter. Repeatedly, he now clearly heard the word "wake up," and he felt someone touching him.
It was his mother. She had already been to his room several times, she said. It took a while before reality caught up with the boy, and he tried in vain to remember the dream.
It was his mother. She had already been to his room several times, she said. It took a while before reality caught up with the boy, and he tried in vain to remember the dream.
The only thing that came to his mind was a single word: Nures.
This word accompanied the boy the whole day, and when he came home from school, he took a small paintbrush and wrote this unknown word as the name onto his model spaceship.
This word accompanied the boy the whole day, and when he came home from school, he took a small paintbrush and wrote this unknown word as the name onto his model spaceship.
Wie jeden Tag lief er von der Schule schnell nach Hause. Auf ihn wartete ein Flugzeugmodell, was er sich von seinem Taschengeld zusammen gespart hatte. Mit größter Sorgfalt klebte er die einzelnen Teile aufeinander, bestrich sie mit Farbe und stellte sie dann ins Regal oder hängte sie mit einem Bindfaden an die Decke seines Zimmers. Im laufe der Zeit kamen so viele Flugzeuge zusammen. Er träumte oft davon, später mal ein Flugzeugkapitän zu werden, mit diesen Maschinen von einem ins andere Land zu fliegen. Er lass viele Zeitungen und Bücher über Luftfahrt. Sein Interesse galt neuen Flugzeugtypen aus allen Ländern und ob es die auch als Modell für sein Zimmer gab. Eines Tages stolperte er über eine futuristische Zeichnung in einem Buch.
Die Zeilen beschrieben ein Raumschiff und er lass, wie weit man mit solch einem Objekt fliegen kann.
Man kann mit diesem Schiff bis ins All fliegen. Der Gedanke ließ ihn nicht mehr los und er wollte unbedingt solch ein Modell sein Eigen nennen. Er fragte in jeden Modellbauladen den er in der Stadt kannte nach solch Raumschiff oder Raketen. Die Verkäufer konnten seinen Wunsch nicht erfüllen. Nach wochenlanger Suche gab er auf und überlegte sich selbst ein Raumschiff aus Pappe und kleinen Holzteilchen zu bauen. Er setzte sich an seinen Tisch und zeichnete seine Vorstellung auf ein Blatt Papier. Als kleine Vorlage nutzte er den gelesenen Artikel und aus diversen Magazinen, die über UFOs berichteten und kleine Abbildungen zeigten.
Eines Abends war es dann so weit. Er lag in seinem Bett und der Mond leuchtete in dieser kalten Winternacht hell ins Zimmer. Seine Augen starrten stolz auf das fertige Raumschiff. Er hatte es zum trocknen auf ein Stück Pappe gestellt und ins Regal geschoben. Die silberne Farbe glänzte im Mondschein. Sein Traum war erfüllt. Nur ein Name hatte er noch nicht gefunden. Die Flugzeugmodelle hatten alle Typenbezeichnungen, für sein Raumschiff jedoch konnte er sich selbst etwas ausdenken. Das grübeln darüber liess in schnell einschlafen und in einen tiefen Traum gleiten.
Vor seinen Augen tat sich ein gigantisch grosses Raumschiff auf, er betritt unzählige Räume und Hallen. Überall leuchteten kleine Lämpchen, tausende von Schaltern und Knöpfen an den Wänden und auf riesen Konsolen, fremdartige Stimmen er hörte, er aber niemanden sah. In den Stimmen erklang oft sein Name, den Rest der Worte er aber nicht verstand. Es klang nicht nach einer menschlichen Sprache. Der Junge hatte noch kein Fremdsprachen- unterricht in der Schule, wußte aber wie sich Englisch, Russisch oder Französisch anhört. Auf riesigen Flächen zeichneten sich Bilder zu den Worten ab. Auf manchen waren Menschen zu sehen, er aber das gezeigte nicht zuordnen konnte. Sein Puls raste vor Aufregung, wechselten doch die Bilder sehr schnell, zeigten Gutes und Böses, Krieg und Frieden, weinen und Lachen. Durch einen großen langen Gang kam er zu einer riesigen Kuppel, in der Mitte sich frei eine Kugel drehte. Er blickte nach oben und sah das Universum in all seiner Pracht um sich drehen. Wieder vernahm er Stimmen, die immer lauter wurden.
Er soll aufwachen erklang es aus weiter Ferne.
Die schwebende Kugel wurde immer heller. Wiederholt hörte er nun deutlich das Wort Aufwachen und er spürte, wie jemand in berührt.
Es war seine Mutter. Sie war schon mehrmals in seinem Zimmer gewesen, meinte sie. Es brauchte eine Weile, eh die Realität den Jungen einholte und er versuchte vergeblich sich an den Traum zu erinnern.
Das einzige was ihn in den Sinn kam war ein Wort, Nures.
Dieses Wort begleitete den Jungen den ganzen Tag und als er von der Schule kam nahm er sich einen kleinen Pinsel und schrieb dieses unbekannte Wort als Name auf sein Raumschiffmodel.
Die Zeilen beschrieben ein Raumschiff und er lass, wie weit man mit solch einem Objekt fliegen kann.
Man kann mit diesem Schiff bis ins All fliegen. Der Gedanke ließ ihn nicht mehr los und er wollte unbedingt solch ein Modell sein Eigen nennen. Er fragte in jeden Modellbauladen den er in der Stadt kannte nach solch Raumschiff oder Raketen. Die Verkäufer konnten seinen Wunsch nicht erfüllen. Nach wochenlanger Suche gab er auf und überlegte sich selbst ein Raumschiff aus Pappe und kleinen Holzteilchen zu bauen. Er setzte sich an seinen Tisch und zeichnete seine Vorstellung auf ein Blatt Papier. Als kleine Vorlage nutzte er den gelesenen Artikel und aus diversen Magazinen, die über UFOs berichteten und kleine Abbildungen zeigten.
Eines Abends war es dann so weit. Er lag in seinem Bett und der Mond leuchtete in dieser kalten Winternacht hell ins Zimmer. Seine Augen starrten stolz auf das fertige Raumschiff. Er hatte es zum trocknen auf ein Stück Pappe gestellt und ins Regal geschoben. Die silberne Farbe glänzte im Mondschein. Sein Traum war erfüllt. Nur ein Name hatte er noch nicht gefunden. Die Flugzeugmodelle hatten alle Typenbezeichnungen, für sein Raumschiff jedoch konnte er sich selbst etwas ausdenken. Das grübeln darüber liess in schnell einschlafen und in einen tiefen Traum gleiten.
Vor seinen Augen tat sich ein gigantisch grosses Raumschiff auf, er betritt unzählige Räume und Hallen. Überall leuchteten kleine Lämpchen, tausende von Schaltern und Knöpfen an den Wänden und auf riesen Konsolen, fremdartige Stimmen er hörte, er aber niemanden sah. In den Stimmen erklang oft sein Name, den Rest der Worte er aber nicht verstand. Es klang nicht nach einer menschlichen Sprache. Der Junge hatte noch kein Fremdsprachen- unterricht in der Schule, wußte aber wie sich Englisch, Russisch oder Französisch anhört. Auf riesigen Flächen zeichneten sich Bilder zu den Worten ab. Auf manchen waren Menschen zu sehen, er aber das gezeigte nicht zuordnen konnte. Sein Puls raste vor Aufregung, wechselten doch die Bilder sehr schnell, zeigten Gutes und Böses, Krieg und Frieden, weinen und Lachen. Durch einen großen langen Gang kam er zu einer riesigen Kuppel, in der Mitte sich frei eine Kugel drehte. Er blickte nach oben und sah das Universum in all seiner Pracht um sich drehen. Wieder vernahm er Stimmen, die immer lauter wurden.
Er soll aufwachen erklang es aus weiter Ferne.
Die schwebende Kugel wurde immer heller. Wiederholt hörte er nun deutlich das Wort Aufwachen und er spürte, wie jemand in berührt.
Es war seine Mutter. Sie war schon mehrmals in seinem Zimmer gewesen, meinte sie. Es brauchte eine Weile, eh die Realität den Jungen einholte und er versuchte vergeblich sich an den Traum zu erinnern.
Das einzige was ihn in den Sinn kam war ein Wort, Nures.
Dieses Wort begleitete den Jungen den ganzen Tag und als er von der Schule kam nahm er sich einen kleinen Pinsel und schrieb dieses unbekannte Wort als Name auf sein Raumschiffmodel.